Dienstag, 16. Juni 2026

Stade Français Paris mit Titelchancen

Favorit im französischen Halbfinale gegen Montpellier

Stade Toulousain gegen Racing 92 Paris am Freitag und RC Montpellier-Hérault gegen Stade Français Paris am Samstag heißen die Halbfinal-Paarungen der französischen Rugby-Meisterschaft 2026, die beide um 21 Uhr im Stade Vélodrome in Marseille ausgetragen werden. Während der 24-malige Meister Toulouse nach einer durchwachsenen Saison mit immerhin acht Niederlagen in 26 Spielen mit 86 Punkten als Erster der Top-14-Liga durchs Zwischenziel ging, sicherte sich der Rugby-Club aus Heidelbergs Partnerstadt Montpellier mit 82 Punkten den zweiten Platz. Toulouse und Montpellier haben sich damit direkt für die Semifinals qualifiziert.

Die Vereine auf den Rängen drei bis sechs haben die Viertelfinals ausgetragen. Stade Français Paris, dessen Eigentümer Dr. Hans-Peter Wild (Eppelheim/Capri Sun) dem Spiel gegen den RC Rochelais-Atlantique im Stade Jean Bouin beiwohnte, hatte mit 79 Punkten den dritten Platz erobert, was insofern überraschte, weil die Rosaroten in der letzten Saison bis zum Schluss gegen den Abstieg gekämpft hatten. Nun gelang der Mannschaft von Angriffstrainer Morgan Parra ein eindrucksvoller 45:5-Sieg über die Bretonen von Teammanager Robert Mohr, wobei der Pariser Sturm wie entfesselt auftrumpfte und Flankenstürmer Romain Briatte nicht zu bremsen war und drei Versuche legte. Insgesamt gewann Stade Français mit 7:1 Versuchen und 5:0 Erhöhungen, für die Verbinder Louis Carbonel verantwortlich zeichnete. Pikant am Rande: Gedrängehalb Tawera Kerr-Barlow, einst U20-Weltmeister mit Neuseeland und jahrelang für La Rochelle aktiv, war der überragende Taktgeber von Stade Français, das in dieser Form das Team Montpelliers nicht fürchten muss.

Im zweiten Viertelfinale feierte der Top-14-Fünfte Racing 92 Paris (74 Punkte) einen hauchdünnen 33:31-Sieg im Stade du Hameau der Section Paloise, die in der Abschlusstabelle der Liga mit 78 Punkten Rang vier belegt hatte. Während Pau mit 4:3 Versuchen erfolgreicher war, wurde spielentscheidend, dass der Pariser Verbindungshalb Antoine Gibert mit drei Erhöhungen und vier Straftritten traf, während der für Pau aktive englische Nationalspieler Joe Simmonds „nur“ vier Erhöhungen und einen Straftritt ins Goal trat.

Der RC Vannes mit dem Aachener Zweite-Reihe-Stürmer Eric Marks (29 Jahre) hat das Endspiel der zweiten Liga Pro D2 gegen das zweitplatzierte Provence Rugby mit dem Heidelberger Erste-Reihe-Stürmer Julius Nostadt (33) mit 18:14 gewonnen und ist nach nur einem Jahr in die Top-14-Liga zurückgekehrt. Der RC Montauban steigt als Tabellenletzter mit nur sieben Punkten aus 26 Spielen ab. USA Perpignan hat als Vorletzter der Top 14 immerhin 29 Punkte gesammelt und das Aufstiegsspiel gegen Provence Rugby mit 47:24 gewonnen. Damit bleiben die Harlequine vom Mittelmeer erstklassig, während die Spielgemeinschaft von Aix-en-Provence und Marseille in der zweiten Liga einen neuen Anlauf auf den Aufstieg nehmen muss.

Das französische Endspiel findet am Samstag, 27. Juni, um 21 Uhr im Stade de France in St. Denis statt.

Montag, 8. Juni 2026

Der SC Frankfurt 1880 will seinen Meistertitel verteidigen

Im 103. deutschen Rugby-Endspiel strebt der Herausforderer Sportclub Neuenheim die 10. Meisterschaft an

Im 103. Endspiel um die deutsche Rugby-Meisterschaft, das am 13. Juni um 15 Uhr im Stadion der Sportfreunde Ricklingen stattfindet, treffen mit dem Titelverteidiger SC Frankfurt 1880 und dem Sportclub Neuenheim 1902 alte Bekannte aufeinander, die bei aller Rivalität auch eine lange Freundschaft verbindet. Dies dokumentiert eine Urkunde, die in den 1980-er Jahren vom SC Frankfurt 1880 ausgefertigt wurde, im Klubhaus des SCN in der Heidelberger Tiergartenstraße 7 hängt und bescheinigt, dass die beiden Vereine bereits seit den 1910-er Jahren befreundete Spielpartner sind.

In einem deutschen Endspiel begegnen sich diese beiden Vereine heute zum dritten Mal. 2023 in Frankfurt/Main mit 30:16 und 2024 in Heidelberg mit 20:14 haben die Mainhessen den Titel gewonnen. Der SC Frankfurt 1880, der seit der Spielzeit 2018/19 in Deutschland keine Niederlage – weder in der Bundesliga, noch in Finals – erlitten hat, bestreitet sein 19. Endspiel um die deutsche Meisterschaft und möchte seinen zwölften Meistertitel insgesamt und den sechsten in Folge erringen, während der SC Neuenheim im 27. deutschen Endspiel zum zehnten Mal triumphieren möchte. Doch die Favoritenrolle ist an die Frankfurter vergeben.

Seit 1909, als auf dem Cannstatter Wasen in Stuttgart zum ersten Mal ein Endspiel um die deutsche Rugby-Meisterschaft stattfand und der nicht mehr existierende FV 1897 Hannover mit 6:3 gegen den FV Stuttgart (heute: VfB Stuttgart) gewann, wurde der deutsche Meister nur zweimal nicht in einem Finalspiel ermittelt: 1911 fand zwischen den eigentlich qualifizierten FV1897 Hannover und SC Frankfurt 1880 kein Endspiel statt, weil sich kein Ausrichter fand, und 2002 wurde der DRC Hannover als Erster der Bundesliga-Runde deutscher Meister. Von 1915 bis 1919 und von 1943 bis 1947 wurde wegen der beiden Weltkriege keine Meisterschaften ausgetragen. 1935 gab es keinen deutschen Meister, weil der Deutsche Rugby-Verband ein Werbejahr organisiert hatte und ausgerechnet auf seine attraktivste nationale Veranstaltung verzichtete. 1941 mit dem Gesamtsieger SC Elite Hannover und 2001 mit dem Meister DRC Hannover gab es jeweils zwei Endspiele um den Titel.

Im Jahr 2005 mit dem 21:9 des DRC Hannover über den TSV Handschuhsheim wurde zum letzten Mal ein deutsches Endspiel in der niedersächsischen Landeshauptstadt ausgetragen. Hannover war insgesamt 38-mal Austragungsort eines Meisterschaftsendspiels, Heidelberg 27-mal und Frankfurt/Main 18-mal.

Deutscher Rekordmeister ist der TSV Victoria Linden mit 20 Titelgewinnen, dessen sagenhafte Mannschaft der 1950-er Jahre am 7. Juni 1953 von Bundespräsident Theodor Heuss, einem der Gründungsverleger der Rhein-Neckar-Zeitung, mit dem Silbernen Lorbeerblatt, der höchsten staatlichen Auszeichnung für erfolgreiche Sportler, ausgezeichnet worden waren. Vierzehn deutsche Meistertitel gewann der Heidelberger Ruderklub, elf der SC Frankfurt 1880, jeweils neun der Deutsche Sportvereine von 1878 Hannover und der SC Neuenheim und sieben der DRC Hannover. Die übrigen deutschen Rugby-Meister sind: SV Odin Hannover (6 Titelgewinne), FV 1897 Linden und Rudergesellschaft Heidelberg (je 4), FC Schwalbe Hannover, VfR Döhren, SV 1908 Ricklingen und SC Germania List (je 3), VfV Hannover (2), Ordnungspolizei Berlin, SC Elite Hannover, FC 1897 Hannover, TSV Handschuhsheim und TV Pforzheim (je 1).

Das letzte deutsche Endspiel 2025 gewann der SC Frankfurt 1880 auf eigenem Platz in der Feldgerichtstraße neben dem Hessischen Rundfunk mit 43:5 gegen den TSV Handschuhsheim.

Die Titelgewinne der Finalisten, SC Frankfurt 1880: 1910, 1913, 1922, 1925, 2008, 2009, 2019, 2022, 2023, 2024, 2025.

SC Neuenheim: 1912, 1921, 1924, 1949, 1966, 1967, 1995, 2003, 2004.

Der Aufsteiger ging als Elfter durchs Ziel

Die deutsche Siebenerrugby-Nationalmannschaft hat bei der WM nicht enttäuscht

Bundestrainer Pablo Feijoo war nach dem dritten und letzten Turnier um die Siebenerrugby-Weltmeisterschaft nicht unzufrieden. „Wir haben uns als Aufsteiger im Kampf mit den Mannschaften der Weltelite gut geschlagen und hätten ein noch besseres Ergebnis erzielen können, wenn wir zuletzt nicht so viele Fehler gemacht hätten“, sagte der Spanier. Im Bordeaux belegten die Deutschen nach einem Sieg und vier Niederlagen den zehnten Platz, im WM-Gesamtklassement wurden sie Elfte. Nächste Bewährungsprobe ist die Europameisterschaft vom 3. bis zum 5. Juli in Hamburg.

Im Stade de Bordeaux, wie die Münchener Allianz-Arena und das Olympiastadion von Peking 2015 von den Architekten Herzog und de Meudon erbaut, hatte die deutsche Mannschaft nach sechs verletzungsbedingten Ausfällen einen schweren Start. Der erste Vorrundengegner Argentinien siegte mit 35:19 (21:7), wobei Bennet Veil (TSV Handschuhsheim), Maximilian Heid (SC Neuenheim) und Makonnen Amekuedi (SC Frankfurt 1880) für drei Versuche sorgten, die Felix Hufnagel (Germania List) allesamt erhöhte. Im zweiten Match war der dreifache Weltmeister Neuseeland mit 33:7 (19:0) besser. Den Ehrenversuch legte Philip Gleitze (Berliner RC), Hufnagel erhöhte.

Im dritten Vorrundenspiel hieß der Gegner Frankreich, Gastgeber und Olympiasieger von 2023. Deutschland zeigte ein großartiges Spiel und unterlag nur mit 7:14 (7:7), was einem 1:2 im Fußball entspricht. Wieder erzielten Philip Gleitze per Versuch und Felix Hufnagel mit seiner Erhöhung die Punkte.

Im Halbfinale um Platz 9 landete Pablo Feijoos Team einen wertvollen 7:5 (7:0)-Sieg über Kenia, für den Felix Hufnagel mit erhöhtem Versuch und die ganze Mannschaft mit bewundernswertem Kampfgeist sorgten. Im letzten Spiel aber waren die Kräfte der Deutschen zu Ende und die argentinischen „Pumas“ klar besser. Die Südamerikaner gewannen mit 47:19 (28:7). Die deutschen Punkte gelangen Philip Gleitze, dessen Zwillingsbruder Anton sowie Wolfram Hacker (RG Heidelberg) mit drei Versuchen und Felix Hufnagel mit zwei Erhöhungen.

Das Endspiel in Bordeaux gewann Frankreich gegen Neuseeland mit 14:5. Weltmeister wurde Titelverteidiger Südafrika. Frauen-Weltmeister wurde Australien mit 58 Punkten vor Neuseeland (54) und Kanada (44).

3. WM-Turnier in Bordeaux: 1. Frankreich 20 Punkte, 2. Neuseeland 18, 3. Spanien 16, 4. Südafrika 14, 5. USA 12, 6. Fidschi 10, 7. Australien 8, 8. Großbritannien 6, 9. Argentinien 4, 10. Deutschland 3, 11. Kenia 2, 12. Uruguay 1.

WM-Endstand nach 3 Turnieren: 1. Südafrika 52, 2. Neuseeland 44, 3. Spanien 42, 4. Australien 38, 5. Argentinien 38, 6. Fidschi 36, 7. Frankreich 34, 8. USA 17, 9. Kenia 16, 10. Großbritannien 10, 11. Deutschland 8, 12. Uruguay 7.

Donnerstag, 4. Juni 2026

Deutschland auf Kletterkurs

Beim zweiten Turnier um die Siebenerrugby-WM wurde der Aufsteiger Zehnter

Die deutsche Siebenerrugby-Nationalmannschaft hat sich beim zweiten von drei Turnieren um die Weltmeisterschaft 2026 auf den zehnten Platz verbessert. Die Mannschaft von Bundestrainer Pablo Feijoo und Trainer Johann Zeier gewann im spanischen Valladolid erneut zwei ihrer fünf Turnierspiele und beantwortete die Frage der RNZ in erfreulich klarer Weise: Gelingt die Revanche gegen Uruguay?, hatte diese Zeitung gefragt, und Teammanager Clemens von Grumbkow konnte nun glücklich antworten: „Ja, es ist uns gelungen – und wie!“

Am Freitag hatte es die deutsche Auswahl – weiterhin ohne die verletzten Kapitän Tim Lichtenberg (RG Heidelberg), Jakob Dipper (SC Neuenheim) und Daniel Eneke (TSV Handschuhsheim) – mit zwei Gegnern der Weltelite zu tun. Gegen Argentinien, nach zwei Turnieren Zweiter in Gesamtklassement, gab es zum Auftakt eine 17:26 (5:19)- Niederlage. Bennet Veil (TSV Handschuhsheim) und Makonnen Amekuedi (SC Frankfurt 1880/2) legten drei Versuche, Niklas Koch (Germania List) traf mit einer Erhöhung. Im zweiten Spiel gegen den dreifachen Weltmeister Neuseeland musste das deutsche Team nach guter Leistung eine 12:33 (7:19)-Niederlage akzeptieren, zu der Cedric Eichholz (RGH) und Chris Umeh (SCN) zwei Versuche und Max Roddick (SCN) eine Erhöhung beitrugen.

Das dritte Vorrundenspiel am Samstag geriet zur versprochenen Revanche und zum Triumph über Angstgegner Uruguay, der beim WM-Auftakt in Hongkong noch mit 35:12 gewonnen hatte. Diesmal siegten die Deutschen nach einer perfekten Leistung, acht Versuchen von Henry Smeed (RGH), Max Roddick, Makonnen Amekuedi (3), Anton Gleitze (Berliner RC/2) und dessen Zwillingsbruder Philip Gleitze sowie sechs Erhöhungen durch Roddick (5) und Felix Hufnagel (Germania List) mit 52:0 (35:0).

Der etwas merkwürdige Modus ergab im Halbfinale um Platz neun eine weitere Begegnung mit Uruguay, und diesmal siegten die Deutschen mit 24:17. Bennet Veil und Topscorer Makonnen Amekuedi (3) legten vier Versuche und Felix Hufnagel trat zwei Erhöhungen ins Goal.

Im Spiel um Platz neun konnten die Trainer, weil Niklas Koch, Henry Smeed, Jan Lammers (RGH) und Anton Gleitze schwer angeschlagen waren, nur noch neun ihrer 13 Spieler einsetzen, weshalb die USA mit 28:21 (21:7) knapp siegten. Felix Hufnagel, Max Roddick und Maximilian Heid (SCN) legten drei Versuche, Hufnagel verwandelte drei Erhöhungen.

„Wir können mit diesem Turnier sehr zufrieden sein. Natürlich hätten wir es gegen Argentinien und die USA besser machen können, aber das ist natürlich auch ein Teil unseres Lernprozesses“, sagte Pablo Feijoo, der es für dem Aufsteiger Deutschland „sehr positiv“ bewertete, „dass wir beim zweiten WM-Turnier besser mithalten konnten als beim ersten Turnier in Hongkong.“ Turniersieger in Valladolid wurde Australien durch einen 26:19-Sieg über Südafrikas „Blitzbokke“.

Das WM-Finalturnier wird vom Freitag bis zum Sonntag in Bordeaux stattfinden, und die Vorrundengegner der Deutschen heißen Argentinien, Neuseeland und Frankreich, das bekanntlich 2024 in Paris Olympiasieger war. „Es werden einige Debütanten zum Einsatz kommen, die sich beim Turnier in Haguenau empfohlen haben. Denn wir müssen auf jeden Fall drei verletzte Akteure ersetzen“, sagte Clemens von Grumbkow. Beim jüngsten Turnier im elsässischen Haguenau hat das deutsche Perspektivteam viel Erfahrung tanken können.

Zwischenstand nach 2 von 3 WM-Turnieren: 1. Südafrika 38 Punkte, 2. Argentinien 34, 3. Australien 30, 4. Fidschi 26, 5. Spanien 26, 6. Neuseeland 26, 7. Frankreich 14, 8. Kenia 14, 9. Uruguay 6, 10. Deutschland 5, 11. USA 5, 12. Großbritannien 4.

Montag, 25. Mai 2026

Die Generalprobe ist gründlich misslungen

Der SC Neuenheim unterlag bei Meister Frankfurt mit 5:76

Frankfurt. (CPB) Wenn die alte Theater-Weisheit, wonach auf eine miserable Generalprobe eine glänzende Vorstellung folgt, noch immer Gültigkeit haben sollte, dann wird der Sportclub Neuenheim am 13. Juni in Hannover deutscher Rugby-Meister. Nach der 5:76 (0:48)-Niederlage der Neuenheimer im 18. und letzten Bundesligaspiel beim Titelverteidiger SC Frankfurt 1880 mischten sich unter die unerschütterlichen Optimisten unter den zahlreichen Heidelberger Schlachtenbummlern allerdings auch einige Pessimisten – zu schlecht war die Leistung des SCN, dessen Trainer Alexis Michel auf die Nationalspieler Nikolai Klewinghaus, Nicolas Rinklin, Robert Lehmann, Paul Weiss, Henning Brockmann und Luke Wakefield verzichtet hatte und auch René Lieb und Conor Arnold für einen Einsatz im Finale gegen die übermächtig scheinenden Mainhessen schonte.

Als Deutschlands Oberschiedsrichter Paul Warman den Spielern nach 20 Minuten die erste Trinkpause gönnte, führten die Frankfurter bereits mit 31:0. Und während der Halbzeitpause (48:0) stellten Beobachter fest, dass das SCN-Team nur 96 Sekunden lang in die Frankfurter Hälfte und nie in die gegnerische 22-m-Zone vorgedrungen war. Bis dahin hatten die Titelverteidiger 8:0 Versuche gelegt, am Ende waren es 12:1. Dem auch in der Verteidigung mutigen Außendreiviertel Sam Hooper war in der 62. Minute der Ehrenversuch zum 69:5 gelungen.

Ob der SCN nach dem 0:38 in der Vorrunde und dieser herben Niederlage im Endspiel besser abschneiden wird, kann nur die Mannschaft selbst beantworten. In jedem Fall ist es nicht verkehrt, sich zuversichtlich einem Finale zu nähern – schließlich findet es in einem neutralen Stadion statt.

SCN: Becker (60. N. Klewinghaus) – Hooper, Strauß, Bülow, Moyer – Schwager, Kübe – Trabuco Cruz, Köpper (47. Troch), Amelung – Portillo, Schomberg – Jankarashvili (36. Weiss), Heuser, Axin (54. Bachmann).

Schiedsrichter: Warman (Hamburg); Zuschauer: 500; Punkte: 5:0 (3.) Versuch Daniel Wolf, 10:0 (7.) V + Erhöhung Stella, 17:0 (10.) V Henn + E Stella, 24:0 (16.) V Henn + E Stella, 29:0 (20.) V Cabrera, 36:0 (24.) V + E Stella, 41:0 (28.) V Khomeriki, 48:0 (35.) V Anitelea + E Stella, 55:0 (41.) V Rodwell + E Stella, 62:0 (50.) V Rodwell + E Stella, 69:0 (55.) V Rodwell + E Stella, 69:5 (62.) V Hooper, 76:5 (66.) V Stein + E Stella; Zeitstrafen: Anitelea/Strauß.