Mittwoch, 24. Juni 2026

Zwei Meistertitel für den Rugby-Nachwuchs

Baden-Württembergs Auswahlen trumpften in Berlin groß auf

Bei den deutschen Meisterschaften der Landesverbände in Berlin haben die vier Auswahlen des Rugby-Verbandes Baden-Württemberg (RBW) erfreulich abgeschnitten. Die U16- und U18-Junioren wurden deutscher Meister, die U18-Juniorinnen wurden Vizemeister, und die U15-Mädchen beendeten die Titelkämpfe im olympischen Siebenerrugby auf dem dritten Rang.

U15w: RBW - Berlin 36:14, RBW - Hessen 19:15, RBW - Nordrhein-Westfalen 14:33, RBW - Bayern 10:0; Spiel um Platz 3: RBW - Berlin 42:0. - Die Punkte für Baden-Württemberg erzielten ⁠Wanda Radetzki (TSV Handschuhsheim) 44, ⁠Ina Breisch (TB Nürtingen-Neckarhausen) 32, ⁠Emma Gnilka (TSV) 15, ⁠Veronica Stork Budia (Heidelberger TV) 15, ⁠Carlotta Mühlenstädt (RG Heidelberg) 5, ⁠Paulina Palacios Wollgast (Heidelberger RK) 5 und ⁠Hilda Hottenrott (TSV) 5.

U18w: RBW - Nordrhein-Westfalen 0:12, RBW - Hamburg 29:0, RBW - Niedersachsen 29:5, RBW - SG Bayern/Hessen 41:0, RBW - Berlin 41:5; Endspiel: RBW - Nordrhein-Westfalen 5:27. - Die Punkte des RBW-Teams erzielten Maja Krzyzanowski (HRK) 67, Noemi Oertel (TSV) 37, Letitia Falcone (SC Neuenheim) 16, Lilli Schüssler (RGH) 15, Luise Hoffmann (HRK) 5 und Sophia Lodder (HRK) 5.

U16m: RBW - Brandenburg 45:0, RBW - Nordrhein-Westfalen 33:0, RBW - Niedersachsen 54:0, RBW - Berlin 31:7, RBW - Hessen 15:12, RBW - Bayern 42:0. - Die Punkte des deutschen Meisters RBW erzielten Joschi May (TSV) 35, Andre Brauner (HRK) 35, Leon Jäger (TSV) 25, Marius Gifhorn (TSV) 25, Samuel Kurrent (TSV) 25, Tim Nessler (TSV) 15, Felix May (TSV) 10, Henry Schmitt (RGH) 10, Nelson Sunagel (TSV) 10, Julian Gnilka (TSV) 10, Levin Böttcher (TSV) 5, Kian Moghadam (TSV) 5, Robin Bayer (HRK) 5 und Jeremy Humphries (TSV) 5.

U18m: RBW - SG Sachsen/Thüringen 44:0, RBW - Niedersachsen 38:0, RBW - Hessen 12:0, RBW - Berlin 29:10, RBW - Nordrhein-Westfalen 24:0; Endspiel: RBW - Hessen 15:0. - Die Punkte des deutschen Meisters erzielten Jan Rother (RGH) 40, Jonathan Hanak (TSV) 25, Johannes Roll (HRK) 20, Stefan Darimont (HRK) 14, Mika Tisken (TSV) 14, Felix May (TSV) 12, Robin Schmitt (RGH) 12, Andre Brauner (HRK) 10, Antoine Wagner (TSV) 5, Luis Weigold (TSV) 5 und Julian Nowok (RC Rottweil) 5.

Toulouse gegen Montpellier im Finale

Am 27. Juni wird die französische Rugby-Meisterschaft entschieden

Titelverteidiger Stade Toulousain und der Rugby-Club Herault aus Heidelbergs Partnerstadt Montpellier bestreiten am Samstag um 21 Uhr im Stade de France in St. Denis das Endspiel der französischen Rugby-Meisterschaft. Die beiden südfranzösischen Vereine, Meister und Vizemeister der Top-14-Liga, setzten sich in den Halbfinalspielen gegen die Konkurrenten aus Paris durch.

Toulouse, das seinen 25. Meistertitel anstrebt, gewann im Vélodrome Marseille gegen Racing 92 Paris nach einer Galavorstellung mit 71:17 Punkten, während sich Montpellier an gleicher Stelle mit 25:15 gegen Stade Français Paris durchsetzte.

Nach dem 45:5-Viertelfinalsieg von Stade Français über den RC Rochelais-Atlantique war der Verein des Eppelheimer Eigentümers Dr. Hans-Peter Wild (Capri-Sun) als möglicher neuer Meister gehandelt worden, doch spielte die Mannschaft gegen das kampfstarke Montpellier viel zu undiszipliniert. So konnten die beiden Erste-Reihe-Pfeiler Paul und Moses Alo-Emile im angeordneten Gedränge dem enormen Druck von Montpelliers Stürmern nicht standhalten, brachen mehrfach ein und ermöglichten dem gegnerischen Kickspezialisten Domingo Miotti fünf erfolgreiche Straftritte. Während Paris mit zwei Versuchen von Gedrängehalb Tawera Kerr-Barlow (12. Minute) und Außendreiviertel Peniasi Dakuwaqa (14.) sehr gut begann, baute die Mannschaft von Trainer Morgan Parra immer mehr ab. Montpellier gewann, obwohl Schlussmann Tom Banks (9.) nur einen Versuch legte.

Montpellier hat die französische Meisterschaft noch nie gewonnen. 2011 erreichte die Mannschaft zwar das Endspiel im mit 77.000 Zuschauern gut besetzten Stade de France, verlor jedoch mit 10:15 – gegen Stade Toulousain, das am Samstag seinen 25. Meistertitel und seine vierte Meisterschaft in Folge erreichen möchte und als Favorit gilt. Montpellier hatte in der Vergangenheit einige prominente Spieler: Frankreichs Verbindungshalb François Trinh-Duc, Neuseelands 81-facher All-Back-Gedrängehalb Justin Marshall oder Schottlands Schlussmann Gregor Townsend, der seit einigen Jahren Nationaltrainer in Schottland ist.

Toulouse, ohne den verletzten genialen Schlussmann und weltbesten Kicker Thomas Ramos, spielte gegen Racing 92, das 1892 nach einem 4:3 gegen Stade Français erster französischer Meister war, ganz groß auf und erzielte zehn Versuche durch zehn verschiedene Akteure, von denen Verbinder Romain N’Tamack (8) und Schlussmann Blair Kinghorn (1) neun erhöhten. Zwar ging Paris durch einen Straftritt von Antoine Gibert mit 3:0 ich Führung, doch in der 68. Minute stand es 71:3. Teddy Thomas, François Cros, Emmanel Meafou, Jack Willis, Antoine Dupont, Kalvin Gourgues, Matthis Lebel, Julien Marchand, Peato Mauvaka und Ange Capuozzo legten die brillant herausgespielten Versuche für das Team von Trainer Ugo Mola, dessen Pariser Kollege Frédéric Michalak ziemlich ratlos wirkte.

Vielleicht kann Thomas Ramos bei der Titelverteidigung mithelfen, dann ist Toulouse noch stärker.

Rugby-Nachwuchs aus sieben Nationen in Heidelberg

Baden-Württembergs Jugendliche gehen als Titelverteidiger in die Heidelberg Sevens

Seit 1995 richtet der Rugby-Verband Baden-Württemberg (RBW) internationale Turniere im seit 2016 olympischen Siebenerrugby in seiner Hochburg Heidelberg aus. Am Samstag von 9 bis 16 Uhr und am Sonntag von 9 bis 17 Uhr finden im städtischen Fritz-Grunebaum-Sportpark die 18. Heidelberg Juniors & Girls Sevens für 16 Teams aus sieben Nationen statt – ein Turnier, das angesichts der hohen Temperaturen den zehn U16-Jugendmannschaften und den sechs U18-Juniorinnenteams alles abverlangen wird.

Der RBW hat sich unter der Turnierleitung der erfahrenen Jugendwartin Caroline Trost auf die äußeren Bedingungen eingestellt, den Turnierbeginn am Samstag um eine Stunde vorverlegt und für Aktive, Schiedsrichter und Publikum erträgliche Bedingungen mit vielen hundert Litern kühler Getränke und zwei Sprühduschen geschaffen.

Baden-Württembergs Jugendliche, die kürzlich in Berlin ungeschlagen und mit nur 17 Gegenpunkten in sechs Spielen deutscher Meister der Landesverbände geworden waren, starten als Titelverteidiger in das Turnier und haben es in der Vorrunde mit den Nationalmannschaften aus Belgien, den Niederlanden und Luxemburgs sowie mit der Stadtauswahl von Straßburg zu tun. In der anderen Vorrundengruppe spielt das Entwicklungsteam des RBW gegen das in Heidelberg bereits vier Mal siegreiche Nationalteam Tschechiens, die Nationalmannschaft Israels, die französische Regionalauswahl Grand Est und die Auswahl Niedersachsens.

Baden-Württembergs Juniorinnen, die aufgrund zahlreicher verletzungsbedingter Ausfälle bei den deutschen Titelkämpfen in Berlin nur mit acht Akteurinnen antreten konnten und das Endspiel gegen Nordrhein-Westfalen zu sechst austragen mussten, haben 2025 den zweiten Platz hinter den Niederlanden belegt und tragen an den beiden Turniertagen sechs Spiele aus. Die Spielpartnerinnen sind die Nationalmannschaften Belgiens, Tschechiens und der Niederlande, das französische Département Grand Est und der deutsche Meister Nordrhein-Westfalen.

Landestrainer Jan Ceselka (Heidelberg), der von den Teamtrainern Lisa Bohrmann, Ruben May, Felix Martel und Andreas Hacker unterstützt wird, traut beiden Auswahlen der Gastgeber vordere Platzierungen zu und stellt fest: „Wir haben sehr gut trainiert und sind in Form!“ Schirmherr der Heidelberg Juniors & Girls Sevens ist Oberbürgermeister Eckart Würzner, die Siegerehrung und Auszeichnung der besten Turnierspieler ist am Sonntag um 16.30 Uhr. Unter der Leitung von Marius Bollian sind 24 Schiedsrichter aus Belgien, England, Wales, Tschechien, den Niederlanden und Deutschland im Einsatz.

Dienstag, 16. Juni 2026

Stade Français Paris mit Titelchancen

Favorit im französischen Halbfinale gegen Montpellier

Stade Toulousain gegen Racing 92 Paris am Freitag und RC Montpellier-Hérault gegen Stade Français Paris am Samstag heißen die Halbfinal-Paarungen der französischen Rugby-Meisterschaft 2026, die beide um 21 Uhr im Stade Vélodrome in Marseille ausgetragen werden. Während der 24-malige Meister Toulouse nach einer durchwachsenen Saison mit immerhin acht Niederlagen in 26 Spielen mit 86 Punkten als Erster der Top-14-Liga durchs Zwischenziel ging, sicherte sich der Rugby-Club aus Heidelbergs Partnerstadt Montpellier mit 82 Punkten den zweiten Platz. Toulouse und Montpellier haben sich damit direkt für die Semifinals qualifiziert.

Die Vereine auf den Rängen drei bis sechs haben die Viertelfinals ausgetragen. Stade Français Paris, dessen Eigentümer Dr. Hans-Peter Wild (Eppelheim/Capri Sun) dem Spiel gegen den RC Rochelais-Atlantique im Stade Jean Bouin beiwohnte, hatte mit 79 Punkten den dritten Platz erobert, was insofern überraschte, weil die Rosaroten in der letzten Saison bis zum Schluss gegen den Abstieg gekämpft hatten. Nun gelang der Mannschaft von Angriffstrainer Morgan Parra ein eindrucksvoller 45:5-Sieg über die Bretonen von Teammanager Robert Mohr, wobei der Pariser Sturm wie entfesselt auftrumpfte und Flankenstürmer Romain Briatte nicht zu bremsen war und drei Versuche legte. Insgesamt gewann Stade Français mit 7:1 Versuchen und 5:0 Erhöhungen, für die Verbinder Louis Carbonel verantwortlich zeichnete. Pikant am Rande: Gedrängehalb Tawera Kerr-Barlow, einst U20-Weltmeister mit Neuseeland und jahrelang für La Rochelle aktiv, war der überragende Taktgeber von Stade Français, das in dieser Form das Team Montpelliers nicht fürchten muss.

Im zweiten Viertelfinale feierte der Top-14-Fünfte Racing 92 Paris (74 Punkte) einen hauchdünnen 33:31-Sieg im Stade du Hameau der Section Paloise, die in der Abschlusstabelle der Liga mit 78 Punkten Rang vier belegt hatte. Während Pau mit 4:3 Versuchen erfolgreicher war, wurde spielentscheidend, dass der Pariser Verbindungshalb Antoine Gibert mit drei Erhöhungen und vier Straftritten traf, während der für Pau aktive englische Nationalspieler Joe Simmonds „nur“ vier Erhöhungen und einen Straftritt ins Goal trat.

Der RC Vannes mit dem Aachener Zweite-Reihe-Stürmer Eric Marks (29 Jahre) hat das Endspiel der zweiten Liga Pro D2 gegen das zweitplatzierte Provence Rugby mit dem Heidelberger Erste-Reihe-Stürmer Julius Nostadt (33) mit 18:14 gewonnen und ist nach nur einem Jahr in die Top-14-Liga zurückgekehrt. Der RC Montauban steigt als Tabellenletzter mit nur sieben Punkten aus 26 Spielen ab. USA Perpignan hat als Vorletzter der Top 14 immerhin 29 Punkte gesammelt und das Aufstiegsspiel gegen Provence Rugby mit 47:24 gewonnen. Damit bleiben die Harlequine vom Mittelmeer erstklassig, während die Spielgemeinschaft von Aix-en-Provence und Marseille in der zweiten Liga einen neuen Anlauf auf den Aufstieg nehmen muss.

Das französische Endspiel findet am Samstag, 27. Juni, um 21 Uhr im Stade de France in St. Denis statt.

Montag, 8. Juni 2026

Der SC Frankfurt 1880 will seinen Meistertitel verteidigen

Im 103. deutschen Rugby-Endspiel strebt der Herausforderer Sportclub Neuenheim die 10. Meisterschaft an

Im 103. Endspiel um die deutsche Rugby-Meisterschaft, das am 13. Juni um 15 Uhr im Stadion der Sportfreunde Ricklingen stattfindet, treffen mit dem Titelverteidiger SC Frankfurt 1880 und dem Sportclub Neuenheim 1902 alte Bekannte aufeinander, die bei aller Rivalität auch eine lange Freundschaft verbindet. Dies dokumentiert eine Urkunde, die in den 1980-er Jahren vom SC Frankfurt 1880 ausgefertigt wurde, im Klubhaus des SCN in der Heidelberger Tiergartenstraße 7 hängt und bescheinigt, dass die beiden Vereine bereits seit den 1910-er Jahren befreundete Spielpartner sind.

In einem deutschen Endspiel begegnen sich diese beiden Vereine heute zum dritten Mal. 2023 in Frankfurt/Main mit 30:16 und 2024 in Heidelberg mit 20:14 haben die Mainhessen den Titel gewonnen. Der SC Frankfurt 1880, der seit der Spielzeit 2018/19 in Deutschland keine Niederlage – weder in der Bundesliga, noch in Finals – erlitten hat, bestreitet sein 19. Endspiel um die deutsche Meisterschaft und möchte seinen zwölften Meistertitel insgesamt und den sechsten in Folge erringen, während der SC Neuenheim im 27. deutschen Endspiel zum zehnten Mal triumphieren möchte. Doch die Favoritenrolle ist an die Frankfurter vergeben.

Seit 1909, als auf dem Cannstatter Wasen in Stuttgart zum ersten Mal ein Endspiel um die deutsche Rugby-Meisterschaft stattfand und der nicht mehr existierende FV 1897 Hannover mit 6:3 gegen den FV Stuttgart (heute: VfB Stuttgart) gewann, wurde der deutsche Meister nur zweimal nicht in einem Finalspiel ermittelt: 1911 fand zwischen den eigentlich qualifizierten FV1897 Hannover und SC Frankfurt 1880 kein Endspiel statt, weil sich kein Ausrichter fand, und 2002 wurde der DRC Hannover als Erster der Bundesliga-Runde deutscher Meister. Von 1915 bis 1919 und von 1943 bis 1947 wurde wegen der beiden Weltkriege keine Meisterschaften ausgetragen. 1935 gab es keinen deutschen Meister, weil der Deutsche Rugby-Verband ein Werbejahr organisiert hatte und ausgerechnet auf seine attraktivste nationale Veranstaltung verzichtete. 1941 mit dem Gesamtsieger SC Elite Hannover und 2001 mit dem Meister DRC Hannover gab es jeweils zwei Endspiele um den Titel.

Im Jahr 2005 mit dem 21:9 des DRC Hannover über den TSV Handschuhsheim wurde zum letzten Mal ein deutsches Endspiel in der niedersächsischen Landeshauptstadt ausgetragen. Hannover war insgesamt 38-mal Austragungsort eines Meisterschaftsendspiels, Heidelberg 27-mal und Frankfurt/Main 18-mal.

Deutscher Rekordmeister ist der TSV Victoria Linden mit 20 Titelgewinnen, dessen sagenhafte Mannschaft der 1950-er Jahre am 7. Juni 1953 von Bundespräsident Theodor Heuss, einem der Gründungsverleger der Rhein-Neckar-Zeitung, mit dem Silbernen Lorbeerblatt, der höchsten staatlichen Auszeichnung für erfolgreiche Sportler, ausgezeichnet worden waren. Vierzehn deutsche Meistertitel gewann der Heidelberger Ruderklub, elf der SC Frankfurt 1880, jeweils neun der Deutsche Sportvereine von 1878 Hannover und der SC Neuenheim und sieben der DRC Hannover. Die übrigen deutschen Rugby-Meister sind: SV Odin Hannover (6 Titelgewinne), FV 1897 Linden und Rudergesellschaft Heidelberg (je 4), FC Schwalbe Hannover, VfR Döhren, SV 1908 Ricklingen und SC Germania List (je 3), VfV Hannover (2), Ordnungspolizei Berlin, SC Elite Hannover, FC 1897 Hannover, TSV Handschuhsheim und TV Pforzheim (je 1).

Das letzte deutsche Endspiel 2025 gewann der SC Frankfurt 1880 auf eigenem Platz in der Feldgerichtstraße neben dem Hessischen Rundfunk mit 43:5 gegen den TSV Handschuhsheim.

Die Titelgewinne der Finalisten, SC Frankfurt 1880: 1910, 1913, 1922, 1925, 2008, 2009, 2019, 2022, 2023, 2024, 2025.

SC Neuenheim: 1912, 1921, 1924, 1949, 1966, 1967, 1995, 2003, 2004.